7 Gründe, warum Babygebärden deinen Alltag ruhiger und dein Baby glücklicher machen
Über 25.000 Familien gebärden bereits mit ihrem Baby. Es war der lebensverändernde Alltags-Wendepunkt, den sie nicht erwartet hatten.
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Expertenstimmen
„Gebärden sind eine wunderbare Möglichkeit, sich mitzuteilen und die Sprachentwicklung einfühlsam zu unterstützen.“
Dr. Milena BaumgärtnerFachärztin für Allgemeinmedizin, Gründerin von dasgesundekind.com
„Einfache Gebärden helfen, Bedürfnisse, Gefühle und Alltagssituationen besser zu verstehen.“
Cornelia FrischaufDipl. Hebamme
1. Dein Baby kann zeigen, was es will. Bevor es das 1. Wort spricht
Lange bevor dein Baby „Milch“ oder „müde“ sagen kann, kann es das schon zeigen. Zeigst du ihm die Gebärde für Milch beim Stillen oder Füttern, oder das Zeichen für „nochmal“ beim Spielen, lernt es nach und nach die Verbindung zwischen Gebärde und Bedeutung. Nach einiger Zeit fängt dein Baby an, diese Gebärden selbst zu nutzen und hat damit eine Sprache, bevor es überhaupt sprechen kann.
👉 Jetzt dein Baby verstehen2. Weniger Rätselraten, weniger Geschrei
Viele Eltern kennen das: Dein Baby schreit, und du hast keine Ahnung, was los ist. Ein einfaches, klares Zeichen kann in genau diesem Moment helfen, gerade weil es auch dann noch verstanden wird, wenn dein Baby schon mittendrin in der Aufregung steckt. Weniger Rätselraten heißt für viele Familien: ruhigere Tage, für alle.
👉 Für den ruhigeren Alltag3. Du gibst deinem Baby die Chance, zum Gesprächspartner zu werden
Sobald dein Baby die ersten Gebärden zurückzeigt, verändert sich etwas: Aus dem einseitigen „Ich rede mit dir“ wird ein echtes Gespräch. Dein Baby reagiert mit einer Gebärde für „mehr“ oder „fertig“ oder einem Blick, der zeigt, dass es verstanden hat. Es ist, als würde es zum ersten Mal wirklich mitreden.
👉 Lass dein Baby mitredenUnd jetzt kommt der Teil, der die meisten überrascht:
4. Du förderst den Spracherwerb
Oft Fragen Eltern sich: Lernt mein Kind dadurch nicht später sprechen, weil es sich zu sehr auf die Gebärden verlässt? Das Gegenteil ist der Fall. Beim Gebärden wird das gesprochene Wort immer mitgesagt. Dein Kind hört „Milch“ und sieht gleichzeitig die Bewegung dazu. Weil beides gemeinsam ankommt, prägt sich das Wort nachweislich leichter ein. Es lernt also nicht statt Sprache, sondern zusätzlich zur Sprache und baut dadurch schneller einen größeren Wortschatz auf.
👉 Jetzt Spracherwerb fördern5. Du förderst die kognitive Entwicklung deines Kindes
Aber warum genau prägt sich ein Wort mit Gebärde so viel leichter ein? Wort hören, Bewegung sehen, Bedeutung erleben. Das nennt man multisensorisches Lernen. Wenn dein Kind ein Wort nicht nur hört, sondern gleichzeitig auch sieht und selbst mit den Händen nachmacht, bleibt es einfach besser im Gehirn hängen. Und das hilft nachweislich beim Sprechenlernen und fördert die kognitive Entwicklung.
👉 Gehirnentwicklung fördern6. Bildschirmfreie Beschäftigung
Kein Video, kein Tablet, keine App nebenbei. Blickkontakt, Hände, Stimme. Für viele Eltern ist genau das der Punkt, der sich richtig anfühlt: eine sinnvolle Beschäftigung (auch für große Geschwister), für die du kein schlechtes Gewissen haben musst.
👉 Bildschirmfreie Zeit fördern7. Die ganze Familie macht mit
Ob große Geschwister, Oma oder Opa: Gebärden lassen sich von jedem lernen, der regelmäßig Zeit mit deinem Baby verbringt. Für viele Familien wird daraus eine kleine gemeinsame Sprache, die alle verstehen, noch bevor dein Baby sein erstes Wort spricht. Das schafft nicht nur Verständigung, sondern auch eine engere Bindung zu allen, die mitmachen.
👉 Für die ganze Familie