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Babygebärden

Schon vor dem ersten Wort kann dein Kind mit einfachen Handzeichen mitteilen, was es braucht oder fühlt. Das schafft Nähe, stärkt Selbstvertrauen und verbindet.

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Wie starte ich mit Gebärden?

Schritt 1: Starte mit 3 Gebärden

Wähle 3 einfache Gebärden, mit denen du starten möchtest – zum Beispiel: schlafen, Milch, fertig. Diese Begriffe tauchen im Alltag häufig auf und lassen sich intuitiv nutzen.

Schritt 2: Daumenkinos anschauen

Setzt euch als Familie zusammen und schaut euch die Daumenkinos in Ruhe an. So könnt ihr die Bewegungen gemeinsam verinnerlichen und habt Spaß dabei.

Schritt 3: Wiederholung im Alltag

Verwende die Gebärden in den passenden Momenten. Z.B. die Gebärde für "Milch" beim Stillen. Durch konstante Wiederholung erkennt dein Baby den Zusammenhang und beginnt, selbst zu gebärden.

Für die Sprachförderung ist es wichtig, dass du das Wort immer zusätzlich sagst, während du die Gebärde zeigst.

Schritt 4: Neue Gebärden dazunehmen

Erweitere Woche für Woche deinen Gebärden-Wortschatz. Die Gebärden sind leicht zu merken und schnell einsetzbar!


Dein Kind erlebt Sprache

Durch die Verknüpfung von gesprochenem Wort mit der Gebärde lernt dein Kind von Anfang an Sprache mit mehreren Sinnen: Augen, Ohren und Hände. Denn dein Kind hört das Wort, sieht gleichzeitig die Handbewegung und macht sie dann selbst nach. So wird das Gehirn ganzheitlich aktiviert und das Lernen fällt leichter.

Dein Kind spricht schneller

Die Gebärde (also die Handbewegung) wird zur Eselsbrücke. Wenn beispielsweise dein Kind das Wort „Vogel“ lernt und dabei mit den Händen eine flatternde Bewegung macht (die Gebärde für „Vogel“), wird das Wort bildhaft verankert. So versteht dein Kind nicht nur leichter die Bedeutung des Wortes, sondern kann es sich nachhaltig merken und früher selbst aussprechen. Dadurch wächst der Wortschatz schneller. Übrigens unterstützen Gebärden auch mehrsprachig aufwachsende Kinder, da Gebärden die Wörter aus verschiedenen Sprachen mit der gleichen Bedeutung verknüpfen.

Dein Kind ist selbstsicherer

Mit Gebärden kann dein Kind zeigen, was es braucht und fühlt. Dadurch fühlt es sich verstanden und ernstgenommen. Das stärkt die Selbstwahrnehmung und schenkt Selbstbewusstsein.


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Häufig gestellte Fragen

Für wen eignen sich Babygebärden?

Babygebärden eignen sich für alle Eltern, die ihre Babys von Anfang an in ihrer Kommunikation unterstützen möchten. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Baby hörend ist oder nicht. Gebärden bieten jedem Kind die Möglichkeit, sich per Handzeichen schon in ganz jungen Jahren auszudrücken und dadurch Wünsche und Bedürfnisse mitzuteilen.

Ab welchem Alter eignen sich Babygebärden für mein Kind?

Heute.

Du kannst weder zu früh noch zu spät beginnen. In jeder Entwicklungsstufe wirken Babygebärden unterstützend und fördern die Kommunikation.

Du kannst bereits direkt nach der Geburt mit Babygebärden starten. Auch wenn Babys motorisch erst etwa ab dem 6. Monat in der Lage sind, Gebärden selbst zu zeigen, profitieren sie von Anfang an davon, wenn Gebärden in euren Alltag integriert werden. Je früher ihr beginnt, desto vertrauter werden die Gebärden für dein Baby – und desto schneller kann es später eigene Gebärden übernehmen. Wichtig ist, dass du beim gebären auch das jeweilige Wort immer aussprichst. So förderst du langfristig auch den Spracherwerb.

Aber auch ein Start mit 4, 6 oder 12 Monaten funktioniert wunderbar.
Babys und Kleinkinder reagieren in diesem Alter besonders stark auf wiederkehrende Routinen. Wenn ihr jetzt beginnt, kann dein Kind schnell verstehen, was eine Gebärde bedeutet. Kinder lernen Gesten intuitiv – deshalb profitieren sie sofort, sobald Gebärden regelmäßig im Alltag auftauchen.

Ist mein Kind schon zu alt, um mit Gebärden zu kommunizieren?

Grundsätzlich ist man nie zu alt, um mit Gebärden zu starten. Auch wenn dein Kind schon aus dem Baby-Alter raus ist, werden ihm die Gebärden bei der Erweiterung seines Wortschatzes sehr helfen. Gebärden fördern nämlich den Spracherwerb bei Kindern durch das multisensorische Erlebnis von Sehen (Gebärde) und Hören (Wort), unabhängig vom Alter. Das führt dazu, das dein Kind mehrere Informationen zu einem Wort bekommt, wodurch sich das Wort mit Bedeutung schneller im Gehirn einspeichert. 

Was sind die Vorteile von Babygebärden?

Babygebärden fördern das Verständnis für Kommunikation von Anfang an und unterstützen das Sprechenlernen bei deinem Kind.

Die positiven Auswirkungen von Gebärden auf den Spracherwerb sind wissenschaftlich bewiesen. 

Außerdem wird dein Kind weniger Frustration und Hilflosigkeit im Alltag erleben, da du ihm die Möglichkeit bietest, Wünsche und Bedürfnisse mitzuteilen – auch wenn dein Kind noch nicht sprechen kann. Zusätzlich vermittelst du deinem Kind von Anfang an, dass es abseits der Lautsprache auch alternative Kommunikationsmöglichkeiten nutzen kann und sorgst damit für Inklusion und Toleranz.

Kann ich etwas falsch machen?

Nein, da musst du dir wirklich keine Sorgen machen. Die Gebärden sind sehr leicht nachzumachen und es geht vor allem darum, dass du und dein Baby euch gegenseitig versteht. Auch wenn die Gebärde nicht in absoluter Perfektion von dir oder deinem Baby ausgeführt wird, ist klar zu sehen, was gemeint ist. Die Daumenkinos zeigen dir aber sehr genau, wie der Ablauf der Gebärde ist, also ausprobieren und umsetzen!

Welche Gebärden werden für Babygebärden genutzt?

Die Babygebärden basieren auf der DGS, der Deutschen Gebärdensprache.

Fängt mein Baby durch die Gebärden später an zu sprechen?


Nein, ganz im Gegenteil! Die Gebärden werden dazu führen, dass dein Kind früher anfängt zu sprechen, da dein Kind ganz früh das Konzeption der Kommunikation vorgelebt bekommt. Außerdem fällt Kindern der Worterwerb leichter, wenn die Wörter mit Gebärden begleitet werden. Die Gebärden dienen dann als eine Art Eselsbrücke und verhelfen zu einer leichteren Speicherung des Wortes.

Ist die Wirkung von Babygebärden auf den Spracherwerb wissenschaftlich bewiesen?


Ja, die positive Wirkung von Babygebärden ist wissenschaftlich erwiesen.

Wir haben hier ein paar Quellen zu den Studien hinterlegt, sodass du dich weiter in die Thematik hineinlesen kannst. 


1 Bonvillian J.D, Orlansky M.D, Novack L.L. Developmental milestones: Sign language acquisition and motor development. Child Development. 1983; 54:1435–1445. 

2 Kylie Rymanowicz and Frank Cox, Michigan State University Extension: Baby sign language: A helpful communication tool - September 04, 2020 

3 Vogt Susanne: Das Potenzial von Gesten im Spracherwerb.From Hand to Mouth — the Potential of Gesture in Language Acquisition. Sprache. Stimme~ Gehör 2023; 47: 193—198. 2023. Thieme. 

Wie fange ich mit Gebärden an?

Schritt 1: Starte mit 3 Gebärden

Wähle 3 einfache Gebärden, mit denen du starten möchtest – zum Beispiel: Milch, fertig, schlafen.

Schritt 2: Daumenkinos anschauen

Setzt euch als Familie zusammen und schaut euch die Daumenkinos in Ruhe an. So könnt ihr die Bewegungen gemeinsam verinnerlichen und habt Spaß dabei.

Schritt 3: Wiederholung im Alltag

Verwende die Gebärden in passenden Momenten, z.B. die Gebärde für "Milch" beim Stillen.

Durch konstante Wiederholung erkennt dein Baby den Zusammenhang und beginnt, selbst zu gebärden...

! Für die Sprachförderung ist es wichtig, dass du das Wort immer zusätzlich sagst, während du die Gebärde zeigst.

Schritt 4: Neue Gebärden dazunehmen

Erweitere Woche für Woche deinen Gebärden-Wortschatz. Die Gebärden sind leicht zu merken und schnell einsetzbar!