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Warum man den Begriff „taubstumm" nicht verwenden sollte

Warum man den Begriff „taubstumm" nicht verwenden sollte

In unserer heutigen Gesellschaft ist es wichtig, respektvoll über verschiedene Identitäten zu sprechen. Der Begriff „taubstumm" ist ein Beispiel dafür, wie Worte unbewusst Vorurteile und Missverständnisse bewahren können.

Was ist Audismus?
Bevor wir uns tiefer mit dem Thema beschäftigen, klären wir zunächst den Begriff Audismus. Audismus bezeichnet die Diskriminierung gegenüber gehörlosen Menschen. Es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein, um die Tragweite des Problems zu verstehen.

Der Ursprung des Begriffs „Taubstumm"

Im 18. Jahrhundert entstand der Begriff „Taubstumm" in Verbindung mit audistischen Strukturen. Er wurde verwendet, um Menschen zu beschreiben, die gehörlos sind. Leider hat sich dieser Begriff bei vielen bis heute in unseren Alltag eingeschlichen.

Warum ist die Bezeichnung „Taubstumm" problematisch?

„Taubstumm" suggeriert, dass gehörlose Menschen stumm und
stimmlos sind. Das ist jedoch falsch! Gehörlose Menschen können auf natürliche Weise kommunizieren - sei es durch die anerkannte Gebärdensprache, Lautsprache oder gebärdenunterstützte Kommunikation.

Der Begriff „Taubstumm" ist audistisch, da er eine Hierarchie zwischen Hörenden und Gehörlosen schafft. Er impliziert, dass Hörende die Norm sind und Gehörlose davon abweichen.


Bessere Alternativen: „Gehörlos" und „Taub"

Es ist wichtig respektvolle Begriffe zu verwenden. Statt „Taubstumm" sollten wir die Begriffe „Gehörlos" oder „Taub" verwenden. Diese Bezeichnungen sind angemessen und nicht diskriminierend. Manche Menschen bevorzugen „Gehörlos”, während andere lieber als „Taub" bezeichnet werden. Am besten ist es, die betroffenen Personen direkt nach ihrer bevorzugten Bezeichnung zu fragen.
Lasst uns gemeinsam dazu beitragen, eine inklusivere und verständnisvolle Gesellschaft zu schaffen - indem wir auf unsere Sprache achten und Vorurteile hinterfragen.

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