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Workshop

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Nachdem unsere Daumenkinos in bereits über 2000 Kitas in Deutschland Kindern helfen, Gebärden spielerisch zu lernen, haben wir uns überlegt, wie wir euch leichte Anwendungs- und Spielideen für den Kitaalltag mitgeben können. Deshalb haben wir im Herbst letzten Jahres ein Workshop-Konzept erarbeitet, das in Kooperation mit einer ausgebildeten Psychologin, die auch Therapiestunden für hörgeschädigte Menschen gibt, entstand.
Wir freuen uns, seitdem bereits mit vielen verschiedenen Kitas einen Workshop erlebt haben zu dürfen und im Austausch mit euch zu sein, wie ihr die Daumenkinos und Spiele in euren Kitas einsetzt.

Wenn ihr Interesse an einem Workshop habt, schreibt gerne eine Mail an: katja@talking-hands.net

 


Nun wollen wir auch den Schulen ein paar Tipps an die Hand geben, warum Gebärden im Alltag hilfreich sind und wie ihr sie einfach integriert. Einen ersten Schritt in diese Richtung gingen wir kürzlich mit der Julius-Wegeler-Schule aus Koblenz. Die Jugendlichen der Erzieherklasse dieses berufsbildenden Gymnasiums werden zu späteren Pädagogen und Erzieher*innen ausgebildet. In ihrem Unterricht lernten sie bereits talking hands und unsere Ideen und Ziele kennen. Da jedoch mehr Interesse bestand zu lernen, wie sie später mit den Kindern leicht Gebärden lernen und dies mit Spaß verbinden können, nahm die Klasse an unserem Workshop teil. In den ersten 45 Minuten beschäftigten wir uns unter anderem mit den Vorbehalten, die viele in der Nutzung von Gebärden haben und redeten darüber, wieso diese Vorbehalte sie nicht abhalten sollten, Gebärden zu lernen. Wir machten auch ein paar Übungen gemeinsam, in denen die Schüler*innen merkten, dass das Gebärden gar nicht so schwer ist. Fast die gesamte Klasse zeigte immer die korrekte Gebärde zu dem vorgegebenen Wort, ohne, dass sie diese vorher kannten. Besonders schön war zu sehen, wie sie miteinander überlegten, sich austauschten und sich zusammen an die Welt der Gebärden herantrauten. Nachdem sie merkten, wie simpel die meisten Handzeichen sind, packte sie die Neugier und sie wollten mehr lernen. Also bauten wir je nach Interesse kleine Schlenker ein, in denen sie nach konkreten Gebärden fragen konnten. Wir tauschten uns auch darüber aus, warum sich Daumenkinos und Spiele so super eignen, um Gebärden leicht und spielerisch zu lernen. Was sie besonders spannend fanden, waren die verschiedenen Spiel- und Anwendungsideen, die sie kennenlernten. Sie erzählten, dass sich gut vorstellen können, die „leicht zu verstehenden Spiele“ in ihren späteren Berufsalltag mit den Kindern einzubauen. Die zweite Hälfte verbrachten wir mit Fragen und weiteren Gebärden. Die Schüler*innen sammelten bereits vor dem Workshop Fragen zu talking hands und unseren Daumenkinos, über welche wir uns dann gemeinsam austauschten. Sie zeigten sehr viel Interesse an der Entstehung von talking hands, sowie den Erfolgen, die uns Kitas bereits in der Anwendung der Daumenkinos mitteilten.
Es war ein wirklich sehr schöner Austausch mit den Schüler*innen, sowie mit der Lehrerin der Erzieherklasse und wir freuen uns, dass auch zukünftige Pädagog*innen bereits im jungen Alter Interesse zeigen, Gebärden zu lernen und Inklusion in ihren Einrichtungen zu fördern.

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